Die Holzheizung

Eine Holzheizung verbrennt Holz und erzeugt dadurch Wärme zum Beheizen von ganzen Häusern oder für einzelne Räume.

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Der Brennstoff kann in Form von Scheitholz, Stückholz, Holzbriketts, Holzpellets oder Hackschnitzeln verbrannt werden.

Holz ist ein biogener Festbrennstoff und eine erneuerbare Energiequelle.

Eine Heizung ist dafür da, einen Raum, die Wohnung oder das gesamte Haus zu wärmen. Zum Betrieb der Holzheizung wird der Rohstoff Holz verwendet. Dieser verbrennt, wodurch Wärme entsteht. Damit der Verbrennungsvorgang zustande kommt, ist eine Wärmequelle notwendig. Beim Brennstoff Holz erzeugt diese Wärmequelle eine Zündtemperatur zwischen 280 und 340 Grad Celsius. Bei einer konventionellen Holzheizung verbrennen Holzscheite oder auch Holzschnitzel in einer Kammer des Heizkessels. Die daraus gewonnene Energie strömt entweder in das Heizsystem oder für die spätere Nutzung in einen Speicher.

Holz ist ein erneuerbarer Energieträger und wird aus dem Holz-Biomasse-Anteil der heimischen Wälder gewonnen. Als Brennstoff ist er daher viel günstiger als Erdöl und in seiner Verbrennung CO2 neutral, da nur jene Menge an Kohlendioxid freigegeben wird, die der Baum der Atmosphäre zuvor entzogen hat. Damit ist ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf möglich.

In Österreich, das über viel Holz verfügt, (46 % der Gesamtfläche ist mit Wald bedeckt) werden derzeit 17 % der Haushalte mit Holz beheizt. Alleine 700 Fernwärmenetze auf Biomassebasis mit einer Leistung von 30 Megawatt sind in Österreich im Einsatz. Da etwa 40 % des heimischen Energiebedarfs für das Heizen der Haushalte verwendet wird und die Potenziale noch nicht ausgeschöpft sind, ist ein weiterer Ausbau des Anteils der Biomasse Holz als Energieträger ökologisch sinnvoll. (Quelle: DIEUMWELTBERATUNG)