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Unterschied zwischen Brennwerttechnik und Heizwerttechnik

Pelletkessel mit Brennwerttechnik nutzen auch die Restwärme, die in den Abgasen enthalten ist. Diese zusätzliche Wärmegewinnung ist zugleich auch die Energieeinsparung, die durch die Brennwerttechnologie möglich ist. Die neueste Generation der Pelletheizungen mit Brennwerttechnik ist daher besonders sparsam und energieeffizient.

Wie funktioniert die Brennwerttechnik

Bei der Verbrennung von Pellets fällt Wasser in dampfförmiger Form im Abgas an und entweicht ungenutzt über den Kamin. Bei der Brennwerttechnik wird das Abgas mit genau diesem Wasserdampf unter die Kondensationstemperatur abgekühlt. Dabei entsteht flüssiges Kondensat, das bei der Umwandlung relativ viel Wärme freisetzt. Dieser zusätzliche Wärmegewinn wird dem Heizsystem zugeführt und erhöht somit die Energieausbeute aus den Pellets.

Heizwerttechnik

Im Gegensatz zum Brennwert kommt es dabei nicht zur Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes, wodurch sein Betrag im Vergleich immer kleiner ist.

Je nach Brennstoff wird die Kennzahl auf eine Masse oder ein Volumen bezogen angegeben.

 

 

Wichtig ist, dass man bei der Bestimmung der Effizienz von Heizgeräten immer mit der gleichen Größe rechnet. Denn wird für den Aufwand der Heizwert und für den Nutzen der Brennwert eingesetzt, läge der Wirkungsgrad moderner Brennwertgeräte bei über 100 Prozent. Ein Wert, der in der Praxis nie realisierbar sein wird. Denn eine Heizung kann nicht mehr Energie nutzbar machen, als in den eingesetzten Brennstoffen gespeichert ist.

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